User:HJKKieran81

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Die Duisburger Polizei stellt sich mit einem Großaufgebot auf einen Aufmarsch der rechtsextremen Partei "Die Rechte" und mehrere Gegendemos am 1. Mai ein. Die Duisburger Polizei stellt sich mit einem Großaufgebot auf die Kundgebungen am 1.youtube.com Mai ein. Gegen einen Kundgebung der Partei "Die Rechte" haben mehrere Gruppierungen zu Gegendemos aufgerufen. Die vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestufte Partei "Die Rechte" will sich am "Tag der Arbeit" um 14 Uhr am Duisburger S-Bahnhof Schlenk treffen und von dort aus durch den Stadtteil Wanheimerort laufen.youtube.com Es werden hunderte Teilnehmer erwartet. Gleichzeitig haben mehrere Gruppierungen Gegendemonstrationen angekündigt. Die Initiative "Duispunkt - für Vielfalt und Toleranz in Duisburg" veranstaltet von 13 bis 18 Uhr eine Toleranz-Demo mit Musik und Kuchen am Hochfelder Markt - ohne es nach eigener Aussage auf eine direkte Konfrontation mit den Rechten anzulegen.


Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) will mit seiner traditionellen Mai-Kundgebung im Landschaftspark Nord "ein Zeichen gegen den Naziaufmarsch" setzen. Anders die antifaschistischen Bündnisse "Duisburg stellt sich quer" und "RiseUp": beide haben Blockaden angekündigt. Man wolle "den Neonazis die Straße streitig machen" und plane mit zivilem Ungehorsam, den Aufmarsch der Partei zu verhindern, heißt es seitens "RiseUp". Die Polizei Duisburg weist in diesem Zusammenhang "vorsorglich auf die mögliche Strafbarkeit von Blockaden hin". Einsatzleiter Peter Schreckenberg betont: "Wir tolerieren weder gewalttätige Auseinandersetzungen noch diskriminierende oder rassistische Äußerungen." Bei Straftaten schreite die Polizei konsequent ein. Die Behörde rechnet - im Wesentlichen in Wanheimerort - mit vorübergehenden Verkehrsstörungen. Staus und Umleitungen während der Demonstrationen können sowohl Autos, als auch Busse und Straßenbahnen betreffen.youtube.com Für Anwohner setzt die Polizei Kommunikationsteams ein.


Weniger wäre mehr gewesen. Übrigens auch bei der Zahl seiner Fernsehauftritte. Als ehemaliger Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios wusste Grindel freilich um die Macht der Medien. Ihm fehlte nicht unbedingt der Weitblick und gewiss nicht die Fachkenntnis - die Aktenlage war ihm fast immer bekannt - , aber mitunter macht ja der Ton die Musik. Und diesen traf Grindel häufig nicht. Dazu kam, dass er in drei Funktionen bei DFB, FIFA und UEFA es unmöglich allen Herren recht machen konnte. Die Ziele und Pläne dieser drei Institutionen sind inzwischen so weit auseinandergedriftet, dass es auf die Politik übertragen fast bedeuten würde, [https://rapbird.de/ https://rapbird.de/luciano-millies] gleichzeitig für Linke und AfD zu sprechen. Ein Ding der Unmöglichkeit.


Grindel musste in diesem Interessenskonflikt immer häufiger lavieren - und dabei landete er irgendwann im nächsten Fettnäpfchen. Dass ihn Bundestrainer Joachim Löw ganz zuletzt erst in die Ausbootung der drei Münchner Weltmeister einband, sprach Bände über das beschädigte Vertrauensverhältnis zu wichtigen Angestellten. Die unnötige, weil voreilige Vertragsverlängerung mit Löw vor der WM 2018 war eine von mehreren Chefentscheidungen, die Grindel später auf die Füße fielen. Der DFB-Boss entwickelte sich zunehmend zum Ballast. An seinem Fleiß gab es nichts auszusetzen. Selbst Direktoren und Abteilungsleitern kam die Arbeitswut ihres Präsidenten fast schon unheimlich vor.youtube.com Der gebürtige Hamburger schien an manchen Tagen an sechs, sieben Orten gleichzeitig zu sein. Eben noch in Miami, jetzt beim Bayrischen Rundfunk in München, morgen beim Werksbesuch in Wolfsburg. Vormittags auf dem Dorfsportplatz in der hessischen Provinz, abends bei der Talkrunde in einem Frankfurter Hotel mit Politkollege Wolfgang Bosbach und Trainerguru Christoph Daum. Davor Smalltalk, danach schnell weiter. In der Terminhatz übersah Grindel bereits, wie ihm nicht nur viele Sachthemen entglitten, sondern welche Tretminen bereits seine Widersacher auslegten. Eines ist Reinhard Grindel daher dringend zu raten: wirklich nicht zu glauben, eine Luxusuhr habe ihn um das größte Amt eines deutschen Sportverbands gebracht.


An einem Samstagnachmittag Anfang Juli sieht man in der Schweizer Provinz nichts als Staub. 5000 Leute springen auf dem hochsommerlich verdorrten Boden des Frauenfeld Open Air Festivals im bassschwangeren Takt.youtube.com Auf der Bühne vor ihnen rappt ein Typ mit auffälliger Flechtfrisur belanglose Zeilen: "Es ist 12 Uhr, ich kauf' mir Supreme" - und alle drehen durch. Ein paar Minuten später werden fünf Zuschauer im kollektiven Rausch kollabiert und keine Fragen mehr offen sein.youtube.com Außer einer: Was ist hier eigentlich los? Auf den ersten Blick scheint die Sache klar: Ein junger Rapper mit kroatischen und bosnischen Wurzeln hat in Stuttgarts Speckgürtel aufmerksam amerikanischen und britischen Rap studiert - und alles, was darin gerade angesagt ist, geschickt ins Deutsche übersetzt. Zuckrige Refrains, schillernde Persönlichkeit, kein Interesse an Rap-Traditionen.


Alles da. Musikalisch klingt das verdächtig nach Baukastenprinzip: Eine Wagenladung Bass trifft auf glattgebügelte Marimba-Beats und ausgebremsten karibischen Dancehall - der kanadische Superstar Drake und seine unzähligen Wiedergänger lassen grüßen. Bewegen sich zwischen juvenilen Beichten und Sittengemälden im Snapchat-Format: "Kauf dir 20 Stangen Kippen und dann rauch mit mir", leiert die von Autotune begradigte Stimme einmal. Oder "Der 430 bringt mich nach Hause, kein Ticket, kein Problem." Obendrauf gibt es kostenlosen Nachhilfeunterricht in Sachen angesagter Modelabels. Gefühlt in jeder zweiten Zeile stößt man auf das New Yorker Street- und Skatewear-Label Supreme. Auch Palace aus London und der einflussreiche russische Jungdesigner Gosha Rubchinskiy bekommen ihre kostenlose Werbung.youtube.com Uff. Leicht verdauliche Musik für den Alkopop-getränkten Sommer auf der örtlichen Parkbank also?